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Die Historie und Erforschung von CBD

Cannabinoide und Terpenoide

Zu den bekanntesten Inhaltsstoffen der Nutzhanf-Pflanze zählen die sogenannten Cannabinoide und Terpenoide, wobei Erstere die wichtigste Stoffklasse darstellen. Hierzu gehört sowohl das psychoaktive Delta-9-THC (Tetrahydrocannabinol als auch der nicht psychoaktive Gegenspieler CBD (Cannabidiol), das am intensivsten erforschte Cannabinoid, welches aus den weiblichen Blüten der Cannabis Sativa Pflanze gewonnen wird.

Erstmals entdeckt und extrahiert wurde CBD 1940 an der Universität Illinois in den Vereinigten Staaten. Bis es jedoch gelang, die genaue chemische Zusammensetzung zu erforschen, vergingen nochmals gut 20 Jahre. Der Weg führte nach Israel. 1963 isolierte der promovierte Chemiker Raphael Mechoulam von der Hebräischen Universität in Jerusalem aus den rund 1.000 Substanzen erstmals CBD, das medizinisch bedeutendste Molekül von Cannabis, welches therapeutische Effekte auslöst. Ein Jahr später isolierte Mechoulam auch das Cannabinoid THC, erforschte Anfang der 80er Jahre das antipsychotische Potential von CBD und gemeinsam mit brasilianischen Kollegen, dass CBD Konvulsionen bei Epilepsiekranken verringert. In den 90er Jahren entdeckte er das sogenannte Endocannabinoid-System im menschlichen Körper, d.h. genau die Rezeptoren für Cannabinoide, die sich im Nervensystem befinden und an denen Cannabis  direkt andocken kann. Aufgrund seiner vielfältigen Errungenschaften und Studien gelten Mechoulam und sein Forscherteam bis heute als die Wegbereiter für die Erforschung des medizinischen Cannabis sowie für die veränderte Wahrnehmung, immer breiter werdende Akzeptanz und die mittlerweile entspanntere, demokratisierte rechtliche Lage rund um Cannabis.

Heute ist CBD und der Einsatz von Industriehanf in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Neben der vielseitigen Verwendung in der Bau- und Möbelbranche, im Food-Segment sowie in der Lebensmittel- und Textilindustrie steht CBD im Fokus zahlreicher Studien, gerade seit Beginn dieses Jahrtausends. So wurden ab dem Jahr 2000 Dutzende von Forschungen und klinische Studien über die medizinische Wirkung von CBD durchgeführt, die neue Erkenntnisse darüber liefern, dass CBD zur Therapie von Krankheiten wie Epilepsie, Angststörungen, Panikattacken, Schizophrenie, Hautleiden und auch Krebs geeignet ist, da es die Bildung von Metastasen bei befallenen Zellen hemmt (Studie 2011,Forschungsinstitut California Pacific Medical Center). Das renommierte „Journal of Experimental Medicine“ bescheinigt, dass CBD, anders als viele Schmerzmittel der Pharmaindustrie, nicht abhängig macht und auch die WHO (Weltgesundheitsorganisation) stuft CBD als gänzlich unbedenklich ein.

In vielen Ländern der EU, darunter auch in Deutschland, sind unter strenger behördlicher Aufsicht inzwischen zahlreiche Nutzhanf-Sorten zum Anbau zugelassen. Gemeinsam ist allen genetischen Sorten, dass ihr THC-Anteil den Grenzwert von 0,2% nicht überschreiten darf. Landwirte dürfen also nur zertifiziertes Saatgut verwenden und müssen über eine spezielle behördliche Genehmigung verfügen. Die Aussaat erfolgt im Frühjahr, die Ernte im Spätsommer, die Verarbeitung reicht vom Samen über die Blätter bis zur Blüte.

Die Samen bilden die Basis für Hanfsamen-Öl: es ist meist kalt gepresst und wird wegen des hohen Anteils an gesättigten und ungesättigten Fettsäuren gerne als Speiseöl eingesetzt. Cannabis-Öl bzw. THC-Öl wird als Extrakt aus den Blüten und Blättern der weiblichen Cannabispflanze hergestellt. Es weist einen hohen prozentualen Anteil an THC sowie unterschiedliche hohe Bestanteile von CBD auf. Darum fallen alle Cannabisöle ausnahmslos unter das Betäubungsmittelgesetzt und sind verschreibungspflichtig. Aus den Blüten der weiblichen Nutzhanfpflanze werden vorrangig die wertvollen CBD-Öle gewonnen, wobei man wissen muss, dass CBD ausschließlich in Form von Säure im Nutzhanf vorliegt und es unterschiedliche Ansätze zur Gewinnung gibt. 

Mittels des schonenden CO2-Extraktionsverfahrens – wobei mit Einsatz von hohem Druck und geringer Hitze die Pflanzen-Wirkstoffe effizient gelöst werden –  wird sichergestellt, dass das Extrakt auch sämtliche natürliche Inhaltsstoffe (Cannabinoide und Terpene) enthält, so dass das CBD-Öl seine antibakteriellen, angstlösenden, entkrampfenden und entzündungshemmenden Eigenschaften entfalten kann.

Die Grundvoraussetzung für ein hochwertiges CBD-Öl liegt dabei von Seiten des Produzenten in dem Dreisatz Transparenz-Qualitätskontrolle-Reinheit. D.h. für den User, Interessenten und Käufer 

a) eine Nachvollziehbarkeit bzgl. der Reinheit des Produkts sowie des organischen Anbaus ohne den Einsatz von Chemikalien, Pestiziden, Fungiziden oder gentechnisch veränderten Substanzen

b) eine verbindliche Angabe und transparente Informationsweitergabe der Labortest bzgl. des CBD-Gehalts im Produkt

c) eine klare Kommunikation über das verwendete Herstellungsverfahren sowie die Schwermetall-Analyse des Endprodukts.

2018 Copyright © ADREXpharma® GmbH

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